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Geschichte
   
 

Geschichte der Union di Ladins de Gherdëina seit 1945

Beim Lesen der ersten Gründungsdokumente der Union di Ladins merkt man wie schwierig es damals, am Ende des Zweiten Weltkriegs, sein musste, die Zielsetzungen und die Ideale dieser Bewegung den Mitbürgern verständlich zu machen. Die Notwendigkeit der Bewahrung und Förderung der ladinischen Sprache und Kultur wurde nur von wenigen verstanden, so taten sich die drei Promotoren Luis Trenker, Leo Demetz und Franz Prugger sehr schwer, genügend Leute zu überzeugen, um den Verein zu gründen. Die erste Versammlung fand am 19 Juli 1945 in St. Ulrich statt, während die Generalversammlung am 5 August 1945 abgehalten wurde.

   

    
Noch schwebten allerhand seltsame Theorien in der Bevölkerung herum; man befürchtete Grenzverschiebungen und Gefahren für die soziale Ordnung: die Lage Südtirols war ja international noch nicht geklärt. Die Meinung der Mehrheit wäre für den Verbleib allen 5 ladinischen Täler bei Südtirol gewesen, was auch dem Wunsch der Vertreter von Fassa, Ampezzo und Buchenstein entsprach.

Von 1958 bis 1961 führte wiederum Franz Prugger den Verein und konnte in wichtigen offiziellen Kommissionen bei der Ausarbeitung der Schutzmaßnahmen für die Ladiner entscheidend mitwirken. In den 60' Jahren kam es zur Gründung des Grödner Heimatmuseums in der "Cësa di Ladins", dessen Direktor und Seele Robert Moroder bis heute geblieben ist.

Dank der Präsidenten Pubi Stuflesser, Heinrich Moroder, Stefan Demetz, Gilo Prugger, Bruno Moroder, Vinzenz Peristi und Guido Insam konnte der Einsatz für die ladinischen Publikationen, Forschungen, Theater, Lieder, Rundfunksendungen weiter verstärkt werden. Es folgten verschiedene interladinische Kongresse, Kulturtage und Festivals.

     

Viel Mühe und Einsatz kostete die Herausgabe der ladinischen Zeitschrift „Nos Ladins“, die später zur „Usc di Ladins“ wurde, eine Wochenzeitung mit einen großen Leserkreis. Unter der Präsidentschaft von Edgar Moroder, Daniela Moroder und Egon Vinatzer war man bestrebt, die Tätigkeit der Union zu modernisieren und einen großem Bevolkerungskreis zu offnen. Es gilt besonders die Jugend zu gewinnen und die ladinische Sprache in allen Lebensbereichen der modernen Welt zu etablieren.

Obwohl heutzutage viele offiziellen Einrichtungen für das Ladinische arbeiten, soll man stets daran denken, dass die Union di Ladins in schwierigen Zeiten die entscheidende Aufbauarbeit geleistet hat und weiterhin mit viel Idealismus und Überzeugung für die ladinischen Ideale einstehen will.

 

 

Ladiner aus der Geschichte

Die Union di Ladins de Gherdëina hat im Jahre 1951 zusammen mit den "Unions" aus dem Fassa- und Gadertal die "Union Generela di Ladins dla Dolomites gegründet. Zur "Union Generela di Ladins dla Dolomites" zählen heutzutage fünf Sektionen, die in zwei Regionen, darunter eine autonom, drei Provinzen, darunter zwei autonom und 19 Gemeinden, aufgeteilt sind. Das Dolomitenladinien zählt 45.000 Ladiner.

Das neue Logo der "UGLD" ist anlässlich ihres 100jährigen Bestehens von Manuel Vinatzer entworfen worden.Seit Februar 2005 ist Michil Costa aus Corvara der Präsident der "Generela".
Die "Generela" hat sich den Zusammenhalt aller "Unions di Ladins dla Dolomites" zum Ziel gesetzt, der mit mehreren gemeinsamen Veranstaltungen, um die Tradition, die Kultur, die Geschichte und die ladinische Identität aufrechtzuerhalten, gefördert wird.


  

Die 19 Männer die, die Union di Ladins de Gherdëina
am 19.07.1945 bei einer Sitzung im Hotel Madonna (St. Ulrich) gegründet haben

Franz Prugger
Luis Trenker
Leo Demetz
Engl Comploj
pluan
       
Leo Crepaz
Cristl Delago
Adolf Martiner
Cristl Moroder
de Levigi
       
Heinrich Moroder
de Doss
Luis Moroder
de Ianesc
Raimund Moroder
(Mureda)
Walter Moroder
de Ronc
       

Albin Mussner

Caio Perathoner
Bibi Prugger
Sepl Rifesser
da Stufan
       
Franzl Runggaldier
Luis Senoner
dla Tinderla
Pubi Stufflesser
de Petlin
       

  

 

 

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