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La Cësa di Ladins

 

 

                                                                                                                                            

Am Samstag den 30. August 2014 feierte die

Union di Ladins de Gherdëina

das 60-jährige Bestehen der

Cësa di Ladins.

 

Über die Geschichte der Cësa di Ladins
Von Alex Moroder Rusina

* 13.5. 1923, † 11. November 2006

2004, anlässlich der Feier zum 50 jährigen Bestehen der Cësa di Ladins 

     
 

Es gibt viel über die kulturelle Tätigkeit in der Cësa di Ladins zu erzählen. In all den Jahren ist vieles gut gelungen, manches ein bisschen weniger gut, aber immer mit guter Absicht und für das Wohlergehen der ladinischen Sprache und Kultur. Ich habe in meinem Alter schon so manches vergessen, entschuldigen Sie mich deshalb, wenn ich nicht alles erwähne. Seit die Union di Ladins de Gherdëina im Jahre 1945 gegründet wurde, war ich immer dabei, weil die Ideen und Prinzipien der U.L.G. auch mein Ideal waren. Nachdem ich im Jahre 1974 in Pension gegangen bin, habe ich bei der U.L.G. die Arbeit des Verwalters übernommen.

     
 

Ich habe wahrscheinlich mehr Zeit in der Cësa di Ladins als bei mir zu Hause verbracht. Die Arbeit habe ich immer gern getan und möchte sie auch so lang es geht weiterführen. Ich möchte jetzt etwas über die Geschichte der Cësa di Ladins erzählen, wenigstens das was mir in Erinnerung geblieben ist. In den ersten Jahren nach der Gründung der U.L.G. fanden die Versammlungen in Gasthäusern statt und deshalb kam die Idee für ein eigenes Haus schon vor dem Jahre 1950. Das Ziel des Vereins war es, der Bevölkerung eine umfangreichere kulturelle Tätigkeit zu bieten. Das Haus sollte den Zweck haben Veranstaltungen, Konferenzen, Kongresse, ladinische Literaturstage, Seminare, Theater und vieles mehr dort austragen zu können, sowie ein Grödner Museum, eine ladinische Bibliothek, den Sitz für die Union di Ladins de Gherdëina und für die Union Generela di Ladins dla Dolomites im Hause unterzubringen. Im Mai des Jahres 1951 hat di Union di Ladins von den Schwestern Maria und Malia da Brida das Grundstück für 5.000.000-Lire gekauft. Das Geld für das Grundstück wurde von Frau Lina und Ihrem Ehemann Giuani de Petlin ohne die Zinsen zu berechnen geliehen. Die Zahlungsbedingungen waren Folgende: Die Summe musste innerhalb 10 Jahren, 500.000-Lire im Jahr, zurückbezahlt werden. Diese Verschuldung ist mit Beiträgen der Region, des Ministerratspräsidiums und der U.G.L.D. gedeckt worden. Inzwischen hat man ohne Geldmittel begonnen die Cësa zu bauen. Ich möchte hier hinzufügen, dass vier Mitglieder des Ausschusses in vollster Eigenverantwortung einen Kredit bei der Südtiroler Sparkasse aufgenommen haben. Diese mutigen Herren waren: Franz Prugger, Vinzenz Aldosser, Heinrich Moroder de Doss und Bruno Moroder. Den Versprechungen der Region und dem Ministerratspräsidium vertrauend wurde am 6 Juli 1952 der Grundstein gelegt.Am 1 August 1954 fand dann die feierliche Eröffnung der Cësa di Ladins statt.Die Region hat das Haus mit einem Beitrag von 15 Millionen und das Ministerratspräsidium mit einem Beitrag von 18 Millionen unterstützt. Außerdem hat uns die Gemeinde St. Ulrich mit 60 Kubikmetern Holz und Herr Giuani de Petlin mit 1 Million Lire unter die Arme geholfen. Es sind auch Briefe in sechs Sprachen mit der Bitte für einen kleinen Beitrag abgeschickt worden. Die Aktion hat aber nicht viel gebracht, sodass sogar die Druck- und Postspesen damit nicht gedeckt wurden.

     
 
Gesammtkosten (1954)
L. 48.271.653,--
Die Kosten des Grundstückes
L. 5.000.000,--


Gesamtsumme
L. 53.271.653,--
  

Beiträge:

Vom Ministerratspräsidium
L. 18.000.000,--
Von der Region
L. 15.000.000,--
Vom Herrn Giuani de Petlin
L. 1.000.000,--
Von der U.G.L.D. aus Bozen
L. 200.000,--
Von der Gemeinde St. Ulrich
L. 100.000,--


Gesammt:
L. 34.300.000,--
   
   
Der zu zahlende Restbetrag
L. 13.971.653,--
Gesammtkosten
L. 48.271.653,--
     
 

Eine Summe des Restbetrages wurde mit weiteren Beiträgen von der Region, dem Ministerrat und Privaten bezahlt. Inzwischen hat die U.L.G. einen Kredit von 9 Millionen für einen Zinssatz von 7,5% bezahlbar in 5 Jahren aufgenommen. Der Rest der Schulden wurde mit jährlichen Beiträgen von 3 Millionen Lire von Seiten des Ministerrates und durch die Vermietung des Theatersaales für die Kinoprojektionen zurückbezahlt. Erst im Jahre 1959 hat die U.L.G. die Cësa abgezahlt. Die Beiträge der Autonomen Provinz Bozen bekamen wir erst nach 1972, nachdem das Amt für ladinische Kultur und Schule eingerichtet worden ist. Dass die Cësa di Ladins realisiert und gebaut worden ist verdanken wir vor allem einem, Herrn Franz Prugger, der sich um alles gekümmert hat, sei es den gesamten Briefverkehr an die staatlichen Autoritäten, Region und Provinz als auch die persönlichen Gespräche mit Politikern und zuständigen Assessoren. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie viel Zeit und Mühe Franz Prugger für dieses Projekt aufgebracht hat. Wir sind ihm wirklich zu großem Dank verpflichtet. Ein nicht geringerer Verdienst geht auch an alle Ausschussmitglieder von damals die mitgeholfen und mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben.

Das Grödner Heimatmuseum, die ladinische Bibliothek und der Radiosender Ladin

Die U.L.G. hat sich vorgenommen in der Cësa di Ladins ein Museum einzurichten und so wurde im Jahre 1958 ein Komitee gewählt, wo Robert Moroder sich bereiterklärt hat für die drei zur Verfügung stehenden Säle alte Wertgegenstände, Kunstwerke und vieles mehr aufzutreiben. Auch dieses Projekt hat natürlich einiges gekostet, aber mit Hilfe privater Spenden, großzügiger Schenkungen und geliehener Wertgegenstände wurde das Grödner Heimatmuseum realisiert und am 7 August 1960 feierlich eröffnet. Wir möchten auf diesem Wege dem Präsidenten Robert Moroder und dem gesamten Ausschuss danken, dass sie keine Mühen gescheut haben das Grödner Heimatmuseum so umfangreich einzurichten. Mit der Zeit wurden die Räumlichkeiten des Museums und auch die der Bibliothek zu klein, und so dachte man an eine Erweiterung der Cësa. Nach großem Einsatz und viel Arbeit von Seiten des damaligen Präsidenten Gilo Prugger und dem gesamten Ausschuss, wurden die neuen Räume des Museums, der Bibliothek und einem Lokal für die ladinischen Radiosendungen am 26 März 1972 feierlich eröffnet. Diese Ausgaben wurden mit einem Beitrag von19 Millionen des Ministerrates, des Regierungskommissariates, der Provinz Bozen und der Gemeinde St. Ulrich gedeckt. Im Jänner des Jahres 1972 hat der damalige Schuldirektor Silvester Erlacher die ladinische Zeitung "Nosc Ladins" aufgegeben, und gleich im November des selben Jahres hat die U.G.L.D. das ladinische Blatt übernommen und in "La Usc di Ladins" umgetauft. Damals gestalteten die Zeitung in der ladinischen Bibliothek zwei Ausschussmitglieder der U.L.G. Die "Usc" von früher war natürlich noch sehr primitiv, hatte wenige Seiten und wurde noch von Hand gemacht. Sie kam am Anfang nur einmal im Monat, später zweimal im Monat heraus. Heutzutage wird die Zeitung einmal wöchentlich herausgegeben. Viele Instandhaltungsarbeiten sind in diesem Haus gemacht worden, unter anderem unter Präsident Vinzenz Peristi die Restaurierung der Bühne und der Theaterkabinen, die 8 Millionen Lire gekostet haben. Im Jahre 1981, der damalige Präsident war Herr Guido Insam, ist der Architekt Georg Schmalzl mit einem Projekt für eine weitere Vergrößerung der Cësa di Ladins beauftragt worden. Die Arbeiten der Erweiterung des Museums, einer Wohnung für den Hausmeister, ein Lokal für die ladinischen Sendungen, Magazine und Archive hat man 1985 begonnen.

Der damalige Bürgermeister Pepi Sanoner da Mauriz hat sich für die Finanzierung von Seiten der Provinz Bozen und von der Bezirkgemeinschaft Salten-Schlern sehr eingesetzt. Zwischen der Gemeinde St. Ulrich und der Union di Ladins de Gherdëina ist ein Übereinkommen getroffen worden, indem die Gemeinde ihre finanzielle Unterstützung und die der Provinz Bozen zugesagt hat. Dieses Übereinkommen ist ohne irgendwelche Bedingungen von Seiten der Gemeinde und der Provinz getroffen worden. In diesem Projekt war eigentlich noch kein Fahrstuhl vorgesehen. Wir sind jetzt aber froh, dass das damalige Komiteemitglied Edmund Dellago uns geraten hat unbedingt einen Fahrstuhl zu errichten und uns mit Bruno Runggaldier da Passua geholfen hat, private Gelder für den Lift aufzutreiben.Die feierliche Einweihung fand am 15 Juni 1986 statt. Die Erweiterung der Cësa hat 596.688.506.- Lire gekostet. Die gesamten Spesen wurden von der Provinz und von der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern gedeckt. Ich möchte abschließend noch erwähnen, dass mir die ladinische Sprache und Kultur immer am Herzen gelegen ist und ich so lange es geht für dieses Ideal weiterarbeiten möchte.

 

     

Die Bedeutsamkeit der Cësa di Ladins
von Egon Vinatzer Präsident der Union di Ladins de Gherdëina
   
Die Cësa di Ladins in St. Ulrich feierte am ersten August 2004 ihr fünfzigjähriges Bestehen. Man kann sich die Geschichte, die Erinnerungen, die vielen Menschen, die freiwillig hier gearbeitet haben und alle die in diesem Hause ein und ausgegangen sind gut vorstellen.

Hervorzuheben sind vor allem alle kulturellen Tätigkeiten und verschiedenen Veranstaltungen, die unter diesem Dach ausgeführt wurden. Nicht alle wissen, dass die Cësa di Ladins eines der ältesten und wichtigsten institutionellen Sitze für die ladinische Kultur unseres Tales, aber auch für das gesamte Ladinien ist. Man denke da an das Grödner Heimatmuseum, an die ladinische Bibliothek, an die Redaktion der Wochenzeitung "Usc di Ladins", an die Union Generela di Ladins dla Dolomites und natürlich auch an die Union di Ladins de Gherdëina. Dass in diesem Hause das Aufnahmestudio des Radiosenders RAI Ladina untergebracht war, wo Herr Alex Moroder Rusina und Herr Bruno Moroder de Fefa ihre Sendungen aufgenommen und geschnitten haben, dürfen wir auch nicht vergessen. Im großen Theatersaal wo früher Kinofilme gezeigt wurden führt der Theaterverein St. Ulrich heutzutage die meisten Theaterstücke auf. Nachdem di "Cësa" in den fünfzig Jahren gut gedient hat, platzt sie jetzt aus allen Nähten und es wäre höchst an der Zeit das Haus zu renovieren und zu vergrößern, um allen die im Hause Arbeitenden bessere Arbeitsmöglichkeiten, das heißt mehr Platz zu bieten. Wir hoffen, dass die Politiker und die zuständigen öffentlichen Ämter uns dabei unterstützen werden.

Ich möchte den Gründern der U.L.G. und der Cësa di Ladins und allen die die unseren Verein, die ladinische Sprache und Kultur unterstützt haben danken.

     
 

 

 

50 Jahre Cësa di Ladins      (1954-2004)
Von Robert Moroder
Präsident des Grödner Heimatmuseums

     
 

Die erste Frage, die mir in den Sinn kommt ist die: "Wie hätte sich die ladinische Kultur in Gröden nach dem zweiten Weltkrieg erweitern können ohne der Cësa di Ladins?". Das Glück wollte es, dass mehrere Personen die mit großem Einsatz, Weitsicht und guter Gesinnung, mit der von unseren Vorfahren geerbten rätischen und tirolerischen Ladinität, den Mut und die Initiative aufgebracht haben ein Zentrum für die Weiterentwicklung unserer schönen ladinischen Traditionen einzurichten. Durch die Beständigkeit weniger, unter ihnen Kavalier Franz Prugger, Giuani Stuflesser Petlin, Heinrich Moroder Doss und anderen, die sich um die Finanzierungen für den Kauf des Grundstückes und des Hauses gekümmert haben, kann sich die Bevölkerung aus Gröden glücklich schätzen, dass das Museum realisiert und 1960 eröffnet wurde. Zu diesem Zeitpunkt war es das erste Museum der gesamten ladinischen Täler. Es ist meine Pflicht an die vielen Menschen zu erinnern, die mit ihrem Idealismus das geerbte Kulturgut unseres Tales erhalten und weiterentwickelt haben. Ich möchte deshalb die Reichtümer des grödnerischen Heimatmuseums aufzeigen, die eigenen Kulturschätze wie auch die auf Zeit geliehenen Stücke von großem Wert: Die 1500 Stücke große Kollektion geschnitzter Spielwaren und Skulpturen von Giuani Senoner da Vastlé, die im Katalog des Jahres 1942 "Alte Grödner Schnitzereien" dokumentiert ist; Die große Mineralien- und Fossilienkollektion von Heinrich Moroder de Doss, sowie die Schenkung der Mineralienkollektion von Emil Mahlknecht und die Fossilien von Peter Demetz da Fëur; Einzigartig ist die Kollektion der archäologischen Funde vom Jahre 1848 auf Col de Flam der Familie Purger-Comploj, die mit weiteren Funden ab 1970 von Mitgliedern des Museums wie z.B.: F.Prinoth, J.Moroder, Dr. Reimo Lunz und Prof.

 
        

Alberto Broglio bereichert wurde. Zum künstlichen Kulturgut gehören auch das Fastentuch und die Originalskulpturen der St. Jakobskirche von den Bildhauern Vinazer;Die Kollektion der 120 Skulpturen von Albino Pitscheider de Menza, geschenkt von seinen Töchtern Rosa, Paula und Annele; etwa 30 Malereien und Zeichnungen von Sepl Moroder da Jumbierch und die geschnitzten Figuren mit der alten Grödner Tracht; Das große Relief, die Altarskrippe und 30 originelle Modelle von Luis Insam Tavella, diese Letzten von Ing. Ernst Rifesser geschenkt; Der Christus vom Sëurasass und die Krippe von Vinzenz Peristi; Der Christus de Val vom sechzehnten Jahrhundert und das Monument der Heiligen Filomena von Dominik Mahlknecht; die Kollektion der etwa 500 Schnitzereien von 1920 bis 1980 der Firma Sevi geschenkt von Adolf Senoner da Vasté und die Kollektion der Skulpturen und Malereien von Leo Crepaz da Maidl vom Künstler selbst dem Museum geschenkt; Im Museum ist auch eine naturalistische Sektion untergebracht, die die Flora und Fauna unseres Gebietes aufzeigt, unter anderem das weiße Reh, eine Schmetterlingskollektion und einem alpinen Herbarium; Eine Einmaligkeit ist das Skelett des großen Fisches Itiosaurus von Hansi Comploj und Meinrad Strobl bei den (Vëtes de Fedom) auf der Seceda gefunden. Nicht als Letztes möchte ich die etwa 300 persönlichen und künstlichen Erbstücke von Luis Trenker erwähnen, die von den Familien Ferdinand, Florian, Josef und Barbara Trenker dem Museum übergeben worden sind. Man könnte noch mehr von den Funden und Kunstwerken, die das Museum zu bieten hat aufzählen, es gibt immer wieder etwas Neues zu sehen. All das, was die "Cësa di Ladins" mit ihrem Museum in den 50 Jahren Arbeit aufzuzeigen hat, hat einen großen geschichtlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Wert. Deshalb ist es höchst an der Zeit für die"Cësa di Ladins" und somit auch für das Museum mehr Platz zu bekommen, sodass die wertvollen Sammlungen, Funde und Kunstwerke mit der Qualität die sie verdienen präsentiert werden können.

     
 

Abschließend möchte ich den Mitgliedern des Museumskomitees und allen Präsidenten der Union di Ladins de Gherdëina danken, dass sie am Wachsen des Grödner Heimatmuseums während dieser 50 Jahre erheblich beigetragen haben. Ich möchte natürlich auch all jenen danken die mit einem ihrer Kunstwerke das Museum bereichert haben, oder mit ihrem Wissen die verschiedenen Bücher die das Museum herausgegeben hat geschrieben haben. Ein großes Dankeschön geht natürlich auch an die Landes- und Gemeindverwaltung für die finanzielle Unterstützung. Unterstreichen möchte ich auch die gute Zusammenarbeit mit dem Museum und der Union di Ladins de Gherdëina, die hoffentlich auch in der Zukunft fortwährt.

 

 

06 Juli 1952
Einweihung und Segnung des Grundsteines

01 August 1954
Einweihung der Cësa di Ladins

01 August 1960
Eröffnung des Grödner Heimatmuseums

     

26 März 1972
Erweiterung der Cësa, mehr Platz für die Bibliothek und das Museum

15 Juni 1986
Letzte Erweiterung der Cësa di Ladins

2004
Feier 50 Jahre Cësa di Ladins

     

Kunsthandwerke vor der Cësa di Ladins
"Figur sitzend"
Aus Laaser Marmor geschnitzte Skulptur vom Künstler Anselmo Obletter aus St.Ulrich. Schenkung an das Grödner Heimatmuseum im Jahre 1994. (Höhe 65 cm)
Das Wappen der Union di Ladins de Gherdëina, wurde 1985 vom Maler Albert Demetz (+) anlässlich der Vergrößerung der Cësa di Ladins an die Wand der Cësa gemalt.

Pophyrtrog aus dem Stall zu Mauriz in St. Ulrich 1868, Schenkung an das Museum von Herrn Josef Sanoner Sen. da Mauriz im Jahre 1960. Flachrelief des Hl. Georg zu Pferde von Luis Piazza (1908-1977). (Die Kopie aus Bronze gab der Künstler dem Museum in Schenkung, das Original ist aus Bellerophon)

     

Gersträndl mit zwei Mahlsteinen aus Porphyr zum Enthülsen der Gerstenkörner. (Schenkung ans Museum von Casper Kasslatter 1960). Die Figur, die einen kleinen Jungen darstellt der die Gerstenkörner ins Gersträndl wirft stammt von Prof. Raimund Mureda (1908-1985). (Schenkung ans Museum von Seiten des Künstlers)

"Madonna mit Kind". Skulptur von Eduard Moroder de Mureda (*1929), im Jahre 1990 in Zirbelholz geschnitzt (Höhe 1,05 m)

"La Gana" (Höhe 2,30 m). Im Jahre 1995 in Lärchenholz geschnitzte Skulptur von Filip Moroder de Doss (*St.Ulrich 1966).

     
Büste des Bergsteigers, Schriftstellers und Regisseurs Luis Trenker, geschnitzt im Jahre 1984 vom Bildhauer David Moroder (1931-1997).

Gerstestampfer zum Enthülsen der Gerstenkörner. Trog aus lokalem Porphyr mit fünf Schalen, aufgefunden bei Grabungsarbeiten in der Nähe der Antoniuskirche in
St. Ulrich. 16. Jh.

"La Piedia". Eine Fußspur geschnitzt auf drei Pflastersteinen vor der Cësa di Ladins vom Künstler aus St.Ulrich Gregor Prugger im Jahre 1995 anlässlich der Austellung im Freien "Mpede n cubeto" - statt einem Pflasterstein - organisiert von einer Gruppe Künstler und Schriftsteller aus dem Grödner Tal, in Zusammenarbeit mit der Union di Ladins de Gherdëina.
     
   

Die Aufschrift an der Wand der Cësa di Ladins zeigt uns die dritte Strophe des Liedes "Gherdëina, Gherdëina" vom Komponisten und Dichter Leo Runggaldier da Furdenan. Geschrieben wurde sie im Jahre 1972 als die Cësa vergrößert wurde um der Bibliothek und dem Museum mehr Platz zu bieten.

   

 

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